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Himmelsvorschau:
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| Ereignis | Uhrzeit |
| Eintritt des Mondes in den Halbschatten | 12h32m |
| Eintritt des Mondes in den Kernschatten | 13h45m |
| Beginn der Totalität | 15h06m |
| Mitte der Finsternis | 15h32m |
| Ende der Totalität | 15h58m |
| Austritt des Mondes aus dem Kernschatten | 17h18m |
| Austritt des Mondes aus dem Halbschatten | 18h32m |
Quelle: Kosmos Himmelsjahr 2011, S. 20/21, Kosmos Verlag, Stuttgart
Der Ein- und Austritt aus dem Halbschatten sind für das bloße Auge generell unbeobachtbar, werden hier jedoch der Vollständigkeit halber aufgeführt. Da der Vollmond relativ dicht über dem Horizont nicht so stark überstrahlt wird, ist die Halbschattenfinsternis die ersten ca. 15 Minuten nach dem Austritt des Mondes aus dem Kernschatten nach Erfahrung des Autors besonders gut zu beobachten.
Die folgende Tabelle gibt für 20 Städte im deutschsprachigen Raum die Zeiten für den Mondaufgang an. Der Sonnenuntergang erfolgt je nach Standort ein bis drei Minuten nach Mondaufgang:
| Stadt | Mondaufgang |
| Kiel | 15h52m |
| Hamburg | 15h58m |
| Berlin | 15h49m |
| Hannover | 16h06m |
| Köln | 16h24m |
| Kassel | 16h12m |
| Leipzig | 16h00m |
| Dresden | 15h56m |
| Erfurt | 16h07m |
| Frankfurt/Main | 16h21m |
| Fürth | 16h15m |
| Saarbrücken | 16h32m |
| Stuttgart | 16h25m |
| Augsburg | 16h20m |
| München | 16h18m |
| Linz | 16h06m |
| Wien | 15h58m |
| Innsbruck | 16h23m |
| Zürich | 16h34m |
| Bern | 16h40m |
Daten berechnet mit Calsky (www.calsky.de).
Für eine erfolgreiche Beobachtung ist ein erhöhter Beobachtungsplatz mit freier Sicht in Richtung Ost und Nordost erforderlich. Die Sichtbarkeit der Mondfinsternis beginnt mit oder kurz nach dem Ende der Totalität bzw. mit dem Mondaufgang: Abhängig vom Standort geht der Mond kurz vor dem Ende oder erst nach der Totalität auf. In den Gegenden, in denen der Mond vor dem Ende der Totalität aufgeht, steht er dann jedoch so dicht über dem Horizont, dass der verfinsterte Mond durch die noch relativ helle Dämmerung überstrahlt wird. Zusätzlich wird sich der Mond während der totalen Phase kaum von den horizontnahen Dunstschichten abheben können.
In Bezug auf die Horizonthöhen des Mondes und den Zeitpunkt des Mondaufgangs verbessern sich die Beobachtungsbedingungen in Richtung Nordosten. Beispielsweise beträgt die Horizonthöhen des Mondes in Frankfurt/Main sieben Grad zum Ende der Finsternis und in Berlin 0,8 Grad zum Ende der Totalität und zum Ende der Finsternis 10,7 Grad. Ein Grad entspricht zwei scheinbaren Vollmonddurchmessern. (Datenquelle: CalSky: www.calsky.de)
Für die Beobachtung eignen sich Ferngläser und kleine Teleskope mit schwacher bis mittlerer Vergrößerung: Aufgrund der horizontnahen Dunstschichten und dort verstärkt auftretenden Luftturbulenzen können hochauflösende, große Teleskope ihr Plus an optischer Leistung bei dieser Finsternis kaum ausspielen, da der Mond während der gesamten Finsternis relativ dicht über dem Horizont steht. Erst kurz vor dem kompletten Austritt aus dem Kernschatten kommt der Mond in Bereiche, in denen die horizontnahen Dunstschichten etwas weniger störend sind.
Die abklingende Verfinsterung während des Mondaufgangs verspricht ein beeindruckendes Naturschauspiel zu werden.
Für die Fotografie dieser Mondfinsternis bietet es sich aufgrund der Gegebenheiten an, mit kurzen bis mittleren Brennweiten Stimmungsaufnahmen des Mondes über dem Horizont bzw. mit Vordergrundmotiven anzufertigen. Hierfür genügt eine übliche Kamera mit einem stabilen Stativ sowie Kabel- oder Selbstauslöser. Eine Nachführung ist dann nicht erforderlich, da der sich außerhalb des Kernschattens befindliche Mond bereits relativ hell ist.
Beobachtung von Monsfinsternissen
Fotografie von Mondfinsternissen auf meiner Schwesterseite www.AstroPlatz.de
www.mondfinsternis.net (Link zum Bericht wird ergänzt.)