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M13, M57 und
Epsilon Lyrae im 80/400 mm-Refraktor

Datum: 24.08.2016

Zeit: 23h00m bis 23h45m MESZ

Ort: Berlin Siemensstadt

Optik: Skywatcher FH 80/400 mm

Vergrößerungen: Siehe Objektbeschreibungen

Seeing: 2-4 (innerhalb kurzer Zeit extrem schwankend)

Durchsicht: sehr gute Durchsicht, Himmel leicht aufgehellt (mondlos)

Bemerkungen: Augen nach längerer PC-Arbeit etwas ermüdet, leicht unbequeme Körperhaltung am Teleskop (Stativhöhe ungünstig eingestellt)

M13

Etwas blasser und kontrastärmer als bei einer früheren, nicht dokumentierten Beobachtung, bester Anblick bezüglich Kontrast bei 67-fach (TS Planetary HR 6mm) und 80-fach (TS Planetary HR 5mm).

M13 erschien vom Zentrum zum Rand aufgehellt, jedoch mit ungleichmäßiger Helligkeitsverteilung: In Richtung Süden war eine dreieckförmige, hellere Struktur erkennbar. Indirektes Sehen steigerte die Erkennbarkeit von M13 und den Helligkeitsunterschieden enorm.

Das Objekt wirkte unruhig und auffallend wabernd. Eine Kugel- bzw. Kreisform konnte im Gegensatz zu einer vorangegangenen Beobachtung mit dem gleichen Instrument nicht eindeutig erkannt werden.

M57

Bei 16-facher Vergrößerung (TS Planetary HR 25mm) nicht sichtbar, ab 27-fach (TS Planetary 15mm) eindeutig von Sternen als kleiner Nebelfleck zu unterscheiden.

Der beste Anblick bot sich bei 44-facher (TS Planetary HR 9mm) und 67-facher Vergrößerung (TS Planetary HR 6mm). M57 zeigte sich leicht oval. Insbesondere bei 67-fach war bei indirektem Sehen zeitweise die zentrale Abdunkelung ansatzweise zu erkennen.

Epsilon Lyrae

Beobachtung bei 80-facher Vergrößerung (TS Planetary HR 5mm). Der Vierfachstern war stark vom schwankenden Seeing beeinträchtigt. Beide Sterne wirkten dennoch die gesamte Beobachtung über zumindest länglich, ihre Elongationen standen annähernd 90 Grad gegeneinander versetzt.

In kurzen Momenten mit sehr ruhiger Luft waren beide Sternpaare eindeutig getrennt: Jeweils zwei kleine Beugungsscheibchen berührten sich knapp ohne dunklen Zwischenraum. Wie stark die Verschmelzung real war, konnte aufgrund des herrschenden Seeings nicht sicher erkannt werden.

Hier geht es zum Beobachtungsblog.