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Hantelnebel M27 und
Kleiderbügelhaufen im 80/400 mm-Refraktor

Datum: 31.08.2016

Zeit: 22h50m bis 23h15m MESZ

Ort: Berlin Siemensstadt

Optik: Skywatcher FH 80/400 mm

Vergrößerungen: Siehe Objektbeschreibungen

Seeing: 2-3

Durchsicht: sehr gute Durchsicht

Visuelle Grenzgröße: 4,7 mag (Epsilon Lyrae eben noch erkennbar)

Filter: keine

Hantelnebel M27

Im 32 mm Plössl-Okular (TeleVue, Vergrößerung 12,5-fach, AP 6,4 mm) ist das Objekt an der Grenze der eindeutigen Wahrnehmbarkeit und sehr leicht zu übersehen. Der beste Anblick bezüglich Helligkeit und Kontrast zum Hintergrund bot sich im 9 mm Okular (Planetary HR 9 mm, Vergrößerung 44,4-fach, AP 1,8 mm). Im 6 mm Okular gleichen Typs nahmen Helligkeit und Kontrast deutlich ab.

Bei 12,5-fach war das Objekt ohne erkennbare Form und Struktur, einfach ein diffuser Fleck. Bei 44-facher Vergrößerung zeigte sich die Form eines Zylinders mit abgerundeten Enden. Die Orientierung war annähernd in Nord-Süd-Richtung.

Bei indirektem Sehen zeigte sich blickweise jeweils eine leichte Einbuchtung an den langen Seiten des Zylinders.

Kleiderbügelhaufen CR 399

Bei 12,5-facher Vergrößerung (TeleVue 32 mm Plössl, AP 6,4 mm) waren die zehn Sterne, die den charakteristischen Bügel bilden, in ein größeres, weniger dichtes Feld aus schwächeren Sternen eingebettet. Sechs Sterne liegen annähernd auf einer Geraden, und ein Trapez aus vier Sternen bildet den "Haken" des Bügels.

Mit 26,6-facher Vergrößerung (TS Planetary HR 15 mm, AP 3 mm) nahm die Hintergrundhelligkeit des Himmels deutlich ab und der Kontrast zu den Sternen zu. Es waren zwei deutlich orangefarbene Sterne im "Haken" erkennbar. Der Haufen passte noch mit etwas Himmelsumgebung ins Bild.

Trotz des deutlich aufgehellten Himmelshintergrundes durch die größere AP war das Bild im 32er Plössl eindrucksvoller. Durch das größere Gesichtsfeld (ca. vier Grad) war der Haufencharakter wesentlich deutlicher als mit 26,6-facher Vergrößerung.

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